Häufig gestellte Fragen
-
Das mit den Socken ist so eine Sache. Es gibt zwei Gründe, warum ich keine explizite Sockenwolle im Sortiment habe:
1) Da die Fasern recht grob sind, lassen sie sich nicht so dünn ausspinnen wie andere Wolle. Für ein klassisches Sockengarn (also 400 m auf 100 g) bräuchte ich mindestens drei Einzelfäden a 1200 m, wir kommen mit diesen Fasern allerdings nur auf 800 m pro Faden.
Das ist die technische Einschränkung.
2) Es gibt zwar auch plastikfreie Sockenwolle (dann von besonders geeigneten Schafrassen), aber in der Regel sind 25 % Polyamid oder Nylon beigemischt. Das bringe ich für meine komplett naturbelassene Wolle einfach nicht übers Herz. Dasselbe gilt für die Superwash-Ausrüstung (also die Maschinenwaschbarkeit), weil da doch ziemlich viele umweltschädliche Chemikalien zum Einsatz kommen.
Das ist die persönliche Einschränkung.
Falls du es aber trotzdem versuchen willst, würde ich dir die rh:ool trino empfehlen. Durch ihre dreifache Verzwirnung ist sie von meinen Garnen die stabilste und kommt in der Dicke auch einem Sockengarn am nächsten. -
Das kommt drauf an :)
Grundsätzlich gilt:Muster haben einen höheren Garnverbrauch als glatt rechts
von dicken Garnen braucht man mehr als von dünnen
Dazu kommt natürlich Überlänge bzw. ein lockerer Schnitt, besonders lange Ärmel, etc.
Als Beispiel: Für einen Pullover in glatt rechts mit einer Brustweite (des Pullovers, nicht des Menschen) von 90 (100, 110, 120) (130, 140, 150) cm brauchst du 450 (500, 600, 650) (750, 800, 900) Gramm rh:ool bloom bei einer Maschenprobe von 16 Maschen und 20 Reihen auf 10 cm.
Ich empfehle dir, dich beim Garnverbrauch an einer Anleitung zu orientieren, die ein ähnlich dickes Garn verwendet. Viele tolle Anleitungen findest du auf Ravelry. -
Kurz gesagt: die Weichheit und die Farbe.
Das Düsseldorfer Garn ist eine Mischung aus vielen verschiedenen deutschen Landschaf-Rassen wie Coburger Fuchs, Rhönschaf, Schwarzkopf, etc. und ist deshalb etwas rauher. Farblich ist es ein eher kühles Grau.
Das Kölner Garn besteht hauptsächlich aus der Wolle von Deutschen Merino-Landschafen und Schwarzkopfschafen und ist daher eher warm im Ton. Durch den hohen Merino-Anteil ist sie etwas weicher als die Düsseldorfer Wolle. -
Da bei meinen Garnen die dunkle Wolle nicht aussortiert wird und das jedes Jahr zu einer etwas anderen Grundfarbe führt, kennzeichne ich die verschiedenen Jahrgänge durch die Angabe des Jahres, in dem die Schafe geschoren wurden. Eine “rh:ool solo Köln ‘23” ist also das Garn, das aus der Wolle der Kölner Schafe gesponnen wurde, die im Jahr 2023 geschoren wurden.
-
Die einen sagen so, die anderen so :)
Wenn du klassische Industriewolle wie Regia, Lana Grossa oder ähnliches gewöhnt bist, wirst du meine Wolle wahrscheinlich recht rauh finden.
Wenn du eh schon ein Fan von skandinavischer oder britischer Wolle bist, wirst du auch mit meinen Garnen glücklich werden. -
Ich würde meine Wolle gerne in Deutschland waschen lassen, aber hier gibt es nur noch kleine Wäschereien. Die Wartezeiten sind entsprechend hoch.
Meine Wäscherei in Belgien ist aber von Düsseldorf auch nur einen Katzensprung entfernt :) -
Meine Wolle hat zwar keine superwash-Ausrüstung, aber im Wollwaschgang mit einem Wollwaschmittel ist das grundsätzlich trotzdem möglich.
Dafür sollte man allerdings Folgendes wissen:
Das Problem beim Waschen in der Maschine ist nicht (nur) wie oft angenommen, das wilde Rotieren während des Waschgangs, sondern vor allem der Temperaturunterschied im Spülgang, der in der Regel mit leitungskaltem Wasser erfolgt.
Bei einer Wäsche mit 30 Grad hat man dann im Winter schon mal einen Temperaturunterschied von 25 Grad, und das gefällt Wolle gar nicht und sie zieht sich schockiert zusammen - sie filzt.
Wenn du also deine Wolle in der Maschine waschen möchtest, empfehle ich dir entweder ein Kaltwaschprogramm oder maximal 20 Grad, da ist der Temperaturunterschied klein genug und es kann nichts passieren.
Grundsätzlich würde ich aber immer erst mal über Nacht lüften ;) -
Muss man nicht, aber so macht das Stricken mehr Spaß 🙂
Außerdem hat man so ein verlässlicheres Maschenbild, denn spätestens nach der ersten Wäsche - verstrickt oder unverstrickt - blüht das Garn auf und dann hat man eventuell zu fest gestrickt, was das Gestrick fester und kratziger wirken lässt.
Und mit meiner Waschanleitung sind die Stränge auch ruckzuck trocken, du musst dich also nicht allzu lange gedulden, bevor du anstricken kannst :) -
Das kann sein. Das hat in erster Linie den Grund, dass die Stränge von Hand gewickelt werden und dabei nur eine von zehn Konen als Referenzwert für das Gewicht dient. Wenn das Garn auf den anderen Konen nur ein bisschen dicker oder dünner ausgesponnen ist, kann das schon einen Unterschied von ein paar Gramm ausmachen.
Grundsätzlich bestelle ich meine Stränge “ein bisschen zu schwer”, deshalb solltest du in der Regel genug Garn erhalten.
Ein weiterer Punkt ist die Luftfeuchtigkeit: Wolle kann viel Feuchtigkeit speichern und je nachdem wie trocken die Luft bei dir gerade ist, kann das bis zu 5 % im Gewicht ausmachen. Diese natürlichen Schwankungen sind normal, aber unter 95 g sollte dein Strang nie wiegen. Falls das versehentlich einmal vorkommen sollte, melde dich gerne unter hallofrieda@rhool.de -
Erst mal vorweg: Ich würde auch gerne mehr Zahlungsmöglichkeiten anbieten, aber momentan gibt mein Shopsystem das (noch) nicht her.
Wenn du selber keine Kreditkarte und kein PayPal hast, kennst du vielleicht jemanden, der dir aushelfen kann? Die Person kann dann einfach für dich bestellen und auch direkt deine Adresse als Versandadresse angeben, so muss am Ende des Tages nur noch das Geld die Besitzerin wechseln 🙂
Wenn du tatsächlich gar keine Möglichkeit hast, es über den Shop abzuwickeln, schreib mir eine Mail an hallofrieda@rhool.de und wir finden eine Lösung.